Weihnachtspakete 2014/15

2015-Karte-Belarus_webLiebe Mitglieder, Spender und Helfer,

wir möchte uns ganz herzlich für alle  Spenden und Hilfen bedanken, die es uns auch Weihnachten 2014 ermöglichten 10 Pakete mit insgesamt ca. 200 kg Inhalt nach Saschirje zu senden. Senioren strickten z.B. fleißig dicke Socken, die als Hausschuhe dienen. Viele Eltern brachten neue bzw. neuwertige Wintersachen. Es halfen viele Mitglieder, Freunde, Nachbarn und Unterstützer unseres Vereins die Pakete wertvoll zu füllen.

Im Vorfeld der Packaktion teilten wir ein welches Vereinsmitglied z.B. Medikamente oder Süßes kauft, so dass wir im November gemeinsam packen konnten. 20 uns bekannte Kinder aus Saschirje und Flüchtlingskinder aus der Ukraine erhielten viele notwendige Dinge und kleine Geschenke. Dazu gehörten: Medikamente, Zahnpasta, Handschuhe, Schals, warme Socken und vieles mehr. Natürlich war auch für jedes Kind ein kleines Spielzeug dabei.

An einem gemeinsamen Packnachmittag und auch bei vielen Helfern zu Hause wurden die Pakete eingepackt. Dabei wurden Medikamente u.ä. gleichmäßig verteilt, die Wintersachen in der richtigen Größe den Kindern zugeordnet und zwischendurch immer wieder gewogen, damit das Höchstgewicht nicht überschritten wurde. Liebevoll wurden Weihnachtskarten in Russisch geschrieben.  Zum Schluss mussten noch die Zollerklärungen und Beipackzettel ausgefüllt werden.

Zuletzt die besonders gute Nachricht: Alle Pakete sind gut bei den Familien in Weißrussland angekommen.

Wir waren in Saschirje

SaschirjeVom 01.10. bis 08.10. 2014 haben wir (Petra Friedrich, Volker Gerstenberger, Sigrid Adam und Swen Kuthe) uns, auf eigene Kosten, auf die Reise nach Weißrussland begeben. Mit vollgepackten Taschen und maximal möglichem Gewicht von 50kg pro Person haben wir den Bus bestiegen und die zweitägige Hinreise angetreten. Nach insgesamt 26 Stunden Busfahrt, mit zum Glück problemlosen Grenzübertritt, erreichten wir Saschirje und wurden herzlich begrüßt. Unsere Gastfamilien betreuten uns mit viel Liebe und versorgten uns mit reichlich Essen. Jeder von uns hat gefühlt 3 Kg zugenommen.

Während des 4 tägigen Aufenthalts in Saschirje haben wir Einrichtungen im Dorf und umliegende Ortschaften besucht. An allen Orten wurden wir herzlich empfangen. So besuchten wir den Kindergarten, die Schule und das Kulturhaus. Die Kinder des Kindergartens hatten ein kleines Programm einstudiert und bekamen von uns als Dankeschön kleine Geschenke. Als offizielles Präsent übergaben wir einen großen Geschenkbeutel mit Zahnputzsets, kleinen Spielzeugen und Süßwaren. Dem Tanz-ensemble des Kulturhauses schenkten wir für jedes Kostüm einen Kleidersack und für das Tanzen 40 rote Tücher.

An den Abenden waren wir bis spät in die Nacht unterwegs und verteilten die vielen Sachspenden (Kleidung, Schuhe, Stricksachen), Schulsachen (Taschenrechner, Stifte, Papier) und Süßigkeiten an die uns bekannten Kinder.

Die Familien waren sehr dankbar und luden uns immer wieder zum Essen ein oder gaben uns Geschenke mit. Wir haben die Wohnungen der Kinder gesehen und einen kleinen Einblick in das tägliche Leben bekommen. Wir helfen mit unserem Verein wirklich bedürftigen Familien! Nach manchem Besuch waren wir den Tränen nahe. Einerseits über das Gesehene und andererseits die Herzlichkeit mit der wir empfangen wurden.

Auch die Krise in der Ukraine wirkt bis Saschirje und wir trafen auf Flüchtlingsfamilien aus den Kriegsgebieten, die in verlassenen Häusern eine Notunterkunft bekommen haben. Dort gibt es oft keinen Strom und fließendes Wasser.

Saschirje ist ein Dorf mit ca. 1000 Einwohnern. Die Menschen arbeiten meist in der Milchproduktion. Dort sahen wir erstaunt neue Ställe und Melkanlagen aus niederländischer Produktion. Dennoch leben viele Familien am Existenzminimum. Die meisten Väter fahren für mehrere Wochen nach Moskau zum Arbeiten, um den Lebensunterhalt zu sichern. Viele Familien versorgen sich zusätzlich mit eigenem Gemüseanbau und Tierhaltung. So konnten wir z.B. sehen wie zwischen den Mietshäusern ein Schwein geschlachtet wird. An den meisten Häusern nagt die Zeit und das Leitungswasser kann man nicht trinken.  Am Waldrand stehen immer noch die Warnschilder zur Radioaktivität, aber in der Region wird darüber nicht gesprochen. So verzehren die Leute Pilze und Früchte völlig unkontrolliert.

Für uns war es eine erfolgreiche Reise. Wir haben gesehen, dass unsere Hilfe richtig ist und konnten neue Kontakte vor Ort knüpfen. Wir danken allen Spendern  für Geld, Medikamente, Jacken, Schuhe, Stricksachen, Zahnputzsets, gehäkelte Plüschtiere u.v.m., die unsere Hilfe möglich machen.

Wir waren auf dem Parkfest in Sellerhausen-Stünz

2014-07-13 MatroschkasAm 13.07.2014 fand in Sellerhausen-Stünz das jährliche Parkfest des Bürgervereins statt und wir waren erstmalig mit einem eigenen Stand vertreten. Kinder konnten an unserem Stand kleine Matroschka-Anhänger basteln und dabei kamen wir mit interessierten Bürgern über unsere Vereinsarbeit ins Gespräch. Ganz besonderer Dank an Ulrike Kubach, die geduldig mit vielen Kindern die kleinen Schlüsselanhänger bastelte und an unsere Standbetreuer Sonja Weingarten und Petra Friedrich.